Freiwilliges Soziales Jahr FSJ/ BufDi im Josefshaus St. Peter

Für das Josefshaus, unser Wohnheim für abhängigkeitskranke Menschen in St. Peter auf dem Schwarzwald, suchen wir ab September 2021 eine*n FSJler oder BufDi.

Du hast Freude am Umgang mit Menschen und bist gerne Teil eines Teams? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Deine Arbeitszeiten: Mo–Fr, 8-16 Uhr - keine Schichtdienste, keine Wochenenddienste!

Wir bieten dir: ein tolles Team, nette Bewohner*innen, gutes Arbeitsklima

Deine Vergütung: ca. 450,- Euro plus Regiokarte/ Fahrgeld

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen: Freude am Umgang mit Menschen, Fahrerlaubnis Klasse B

Noch Fragen? Oder gleich bewerben? Kontakt: P. Werz, Tel. 07660 9410-12, S. Schillinger, -13; E-Mail: werz@stadtmission-freiburg.de

Kreative Talente entdecken: Josefshaus richtet Werkstatt für Holzarbeiten ein

Sägen, hämmern, schleifen und leimen – alle möglichen Arbeiten mit dem Werkstoff Holz sind ab sofort Teil des Beschäftigungsangebots im Josefshaus St. Peter. Die Hausbewohner*innen nutzen die ganz neu ausgestattete Werkstatt im Nebengebäude des Hauses, um Holzkistchen, Handschmeichler und Brettspiele anzufertigen, die dann im Schaukasten des Hauses ausgestellt und (nach Corona) beim Weihnachtsmarkt, dem Dorffest und dem hauseigenen Ostermarkt angeboten werden.

„Es geht uns darum, für die Bewohner*innen mehr Möglichkeiten zu schaffen, sich auf therapeutisch sinnvolle Weise zu beschäftigen. In der Werkstatt können sie ihre kreativen Talente neu oder wieder entdecken“, erklärt Hausleiter Peter Werz.

In den vergangenen Wochen wurden dafür diverse Geräte und Werkzeuge angeschafft – von der Kreissäge bis zum Stemmeisen. Außerdem wurden mehrere mobile Werkbänke auf Rollen gebaut, an denen die Bewohner*innen bei gutem Wetter auch im Freien arbeiten können.

Die Finanzierung der Werkstatteinrichtung erfolgte teilweise durch Spenden – von örtlichen Firmen, Geschäftspartner*innen der Stadtmission und Privatleuten. Dazu kamen Sachspenden in Form von Werkzeugen. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern ganz herzlich!

Das Josefshaus wird „grün“: Zisterne sammelt Regenwasser für Waschmaschinen und Garten

Nein, nicht das Haus wird grün angestrichen - grün werden immer mehr die inneren Werte des Josefshauses. Nachdem wir bereits seit einigen Jahren fast nur noch Lacke und Farben auf Wasser- und Leinölbasis verwenden, nutzen wir seit dem Sommer 2018 Regenwasser zur Gartenbewässerung und seit November 2019 auch für unsere Waschmaschinen.

Dies können wir deshalb, weil wir seit einigen Jahren unsere Heizung an die Fernwärmeversorgung St. Peter angeschlossen haben und deshalb unser Erdöltank überflüssig wurde. Dieser Tank mit einem Fassungsvermögen von rund 25.000 Litern wird jetzt über unser Dach mit Regenwasser gefüllt. Das Wasser aus der Zisterne wird dann mit einer Pumpe ins Haus befördert und in die Wasserzuführung unserer beiden Waschmaschinen geleitet. Eine weitere Leitung führt zu einer Entnahmestelle an der Außenwand, von der aus der Garten bewässert werden kann. In heutiger Zeit eine sinnvolle Maßnahme, um Ressourcen zu schonen.

Begegnung beim Flammkuchen: Dankbarer Rückblick bei der Jubiläumsfeier im Josefshaus

Am 29. September lud das Josefshaus St. Peter an einem sonnigen Spätsommertag zur Feier anlässlich seines 15-jährigen Bestehens ein.

Bürgermeister Rudolf Schuler, Martina Thrän (ELAS Baden) und Stefan Heckhausen (Vorsitzender des Freundeskreises Josefshaus) sprachen Grußworte. Gemeinsam mit Hausleiter Peter Werz und Bereichsleiter Willi Vötter blickten sie zurück auf die Vorgeschichte und die Entstehungszeit des heutigen Wohnheims, auf überwundene Hindernisse und immer neue Herausforderungen, aber auch auf Erfolgserlebnisse. Der ehemalige Bürgermeister Gottfried Rohrer, langjähriger Befürworter und Unterstützer des Hauses, war ebenfalls anwesend. Allen Partnern, Mitarbeitenden und auch Bewohner*innen, die das Josefshaus vom Beginn bis heute unterstützt haben, sprachen Vötter und Werz ihren besonderen Dank aus.

Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, alkoholfreien Cocktails und Flammkuchen á la Josefshaus nutzen vor allem (ehemalige) Mitarbeitende sowie frühere und aktuelle Bewohnerinnen und Bewohnern die Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen.

Hausleiter Peter Werz: „Es war für Mitarbeitende, egal ob ehemalige oder aktive, sowie für ehemalige oder aktive Bewohnerinnen und Bewohner eine sehr gelungene Veranstaltung. Diese Rückmeldung wurde uns von vielen der zahlreichen Besucher gegeben.  Es war spürbar, dass das Josefshaus trotz der Heterogenität der dort lebenden und arbeitenden Menschen eine gute Atmosphäre hat, die für viele Bewohnerinnen und Bewohner etwas Familiäres und damit auch Halt Gebendes hat.“

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 4. Oktober 2018 über das Jubiläum. Hier geht es zum Bericht.